Sonntag, 7. August 2016

In Erinnerung an Roland Woiciechowski…








Am Montag, den 20.06.2016 um 12.23 Uhr schickte uns Roland noch glücklich eine e-mail mit der Info & Fotos von seiner Hochzeit. Er hatte am Freitag seine Annett geheiratet. Wir bestellten umgehend einen Blumenstrauß und schickten liebe Grüße nachträglich an das Hochzeitspaar.

Einen Tag später ereilte uns dann diese Nachricht „Wenn Ihr in der nächsten Zeit von Roland nichts mehr hört, hat dies einen sehr traurigen Anlass. Er hatte gestern Nachmittag einen schweren Verkehrsunfall. Das tragische Ereignis hat sich gestern hier in der Nähe von Venzkow  zugetragen und wir stehen noch immer unter Schock, bangen und hoffen  darum, dass alles gut wird. Die Ärzte können noch keine Prognose abgeben…“

Roland hat den schweren Verkehrsunfall nicht überlebt, er schlief am 20.07.2016 ein. Am vergangenen Freitag nahmen Annett, seine Familie und viele Mitstreiter von Roland Abschied. Auch wir vom TRADI SANITZ – Barbara & Bernd sowie Roger Müller aus Retschow – waren dabei. Hannes Urbaniak konnte leider nicht kommen, er übermittelte seinen Beileid.

Unfassbar! Wir hatten bis zuletzt gehofft, dass Roland es schafft!

Roland Woiciechowski wurde 1963 in Eberwalde geboren, jetzt im September wäre er 53 Jahre alt geworden. Nach dem Abitur Verpflichtung als Berufsoffizier der NVA mit dem Studium an der OHS der Landstreitkräfte in Löbau/Zittau. Nach dreijähriger Ausbildung in Zittau Raketen/Lenksysteme und einem Zusatzlehrgang an der Militärakademie „Friedrich Engels“ in Dresden dann Einsatz als Zugführer in der 5. Raketenbrigade in Demen, die mit den operativ-taktischen Waffensystemen 9K72 (SCUD-B) und ab 1985 mit OKA (SS-23 SPIDER) ausgestattet war. Als die Wende in der DDR kam, war er Oberleutnant, verheiratet, zwei Töchter. Er suchte und fand eine neue Herausforderung, 1991 wurde er im Innenministerium M-V angestellt und war für den Bereich Waffenrecht, Hoheitsrecht, Wappenkunde usw. verantwortlich.

Unser erster Kontakt mit ihm war eine e-mail vom 02.12.2012…
... ich habe vor einiger Zeit das Buch über die 43. Fla-Raketenbrigade „Erich Weinert“ aus dem Steffen-Verlag erworben. Auf Seite 380 des Buches habe ich erfahren, dass es zu dem Buch auch eine DVD mit ergänzendem Material gibt. Als Weg zur Bezugsquelle wird im NVA-Forum u.a. Ihre E-Mail-Adresse angegeben. Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir die DVD zusenden könnten. Rechnungs- und Lieferanschrift wären: Roland Woiciechowski, Kölpiner Straße 3, 19089 Demen. Für Ihre Bemühungen bedanke ich mich bereits im Voraus. Mit den besten Wünschen für eine besinnliche Adventszeit, Roland Woiciechowski“

Es war der Beginn einer sehr interessanten, sehr intensiven und engen kameradschaftlichen Zusammenarbeit. Mit Roland persönlich und mit dem Militärhistorischen Verein Demen e.V., deren erster und langjähriger Vorsitzende er bis zur „Amts“-Übergabe 2011 an seinen Nachfolger Helmut Helmke war. Schwerpunkt war und ist die Traditionsarbeit zur NVA, mit regelmäßigen gegenseitigen Besuchen bei den Tagen der offenen Tür TRADI SANITZ bei uns bzw. bei den Technik-Tagen in Demen.

Oder auch bei Begegnungen und Teilnahme an anderen Treffen und Veranstaltungen, so bei der Buchvorstellung „Raketentruppen der NVA Landstreitkräfte-Geheimhaltungsgrad aufgehoben“ mit GM a.D. Roland Großer in Demen oder beim Besuch der PATRIOT der FlaRakGrp 21 Sanitz in der FAUST Gubkow. Roland saß zusammen mit Joachim Kampe aus Strausberg in der Runde, als wir uns im Herbst 2014 in Sanitz mit dem NDR trafen. Auch andere Ehemalige der 43. FRBr haben ihn kennen- und schätzen gelernt, so u.a. Hannes Urbaniak, Lutz Kreuchauf, Roger Müller, Manfred Höhne, Peter Kraus.

Roland Woiciechowski war ein engagierter, fachkundiger und vor Ideen sprühender Mitstreiter. Er hat viel bewegt und geschaffen, immer mit viel Herz und Verstand. Er hat Kontakte geknüpft und war in unterschiedlichen Projekten mit Mitgliedern des Militärhistorischen Vereins Demen e.V. involviert, war in der Kommunalpolitik genauso wie im Karnevals-Club oder im Schützenverein aktiv. Er hatte noch viele Pläne. 

„Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig. Erzählt lieber von mir und traut euch zu lachen. Lasst mir einen Platz zwischen euch, so wie ich ihn im Leben hatte“. 

Roland, wir werden Dich vermissen …

Mittwoch, 29. Juni 2016

Kita-Betreuung im Westen deutlich besser

"Kita-Betreuung im Westen deutlich besser" ... so oder so ähnlich schlagzeilt heute die Presse und ostdeutsche Bildungsminister reden sich verschämt mit mangelnden Geld zu Kinderbetreuung heraus.

Quelle der Erkenntnis ist die Bertelsmann-Stiftung. Das sollte als erstes schon stutzig machen. Als nächstes: Ausgerechnet Baden-Württemberg wäre am besten: "Kümmert sich in Baden-Württemberg eine Erzieherin gerade mal um drei Kleinkinder, sind es in Sachsen 6,4. Im Kindergartenalter kommen in Baden-Württemberg auf eine Betreuungskraft 7,3 Kinder; in Mecklenburg-Vorpommern sind es 14,1" (Die Welt, 29.06.2016).

Wie das?

Tja, dafür muss der geneigte Medienkonsument schon die "7 Fragen zur Personalausstattung in deutschen KiTas - 7 Antworten der Bertelsmann Stiftung" im PDF-Format herunterladen und kritisch lesen. Schon auf S. 10 von ganzen 16 Seiten findet sich eine Tabelle, die den Letzten stutzig machen sollte:

In Baden-Württemberg wurden 4.098 "Krippengruppen" gezählt und in Sachsen nur halb so viel (2.469), obgleich deutlich mehr Kinder betreut werden. Beim Kindergarten gilt das geschriebene analog. Ja, haben doch rechnerisch einen besseren Betreuungsschlüssel, aber warum?!

Hier muss tatsächlich noch die Quellenangabe gelesen werden: "FDZ der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder, Kinder und tätige Personen in Tageseinrichtungen und in öffentlich geförderter Kindertagespflege, 2015" (Hervorhebung von mir).

Und was ist nun "Kindertagespflege? Klar, die "Tagesmutter". Also, die badische Mutti, die ihre zwei Kinder beaufsichtigt und die der Nachbarin gleich mit. Und ja, öffentlich gefördert wird das auch. 

Ist auch völlig in Ordnung, andere (Bundes-) Länder andere Sitten. Jedoch vergleicht hier die Bertelsmann-Stiftung "Äpfel mit Birnen" und treibt die Politik vor sich her. Warum? Ich kann nur spekulieren. Den ostdeutschen Ländern wird aus finanziellen Gründen nichts anderes übrigleiben, als die Kita-Betreuung auf das Tagesmutter-Modell umzustellen: 

Weil es billiger ist und aufgrund der "familienähnlichen Betreuungsform" offenbar besser ins ideologische Konzept passt.

Donnerstag, 26. Mai 2016

Zeigen die USA zu wenig Flagge? Nach Henning Otte (CDU): "Ja"




























Vorbemerkung:

Zunächst das Positive: der "Russlandtag" in Rostock am Mittwoch, den 25.05.2016, war ein Erfolg und zugleich ein Zeichen! Oder wie es in der hiesigen "Ostsee-Zeitung" stand: "...ein Signal für Ende der Sanktionen". Vor zwei Jahren gab es noch Proteste gegen diesen Tag, seitens der CDU, der Grünen usw., diesmal blieben sie aus. Stattdessen sprach Ministerpräsident Erwin Sellering von einer "Kultur des Kalten Krieges", die aufgegeben werden müsse und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel von "Isolation bringt gar nichts". Die russische KIROV-Gruppe eröffnete an dem Tag eine Produktionsstätte für Großwälzlager in Rostock...

Wirtschaft, realistisch und sachlich denkende Politiker sowie die Mehrheit der Bürger wollen ein Ende der Sanktionen und eine friedliche Lösung der Konflikte. Auch wenn der Nato-Generalssekretär Stoltenberg meint "Wir wollen keine Konfrontation. Es ist im Interesse aller, ein neues Wettrüsten zu verhindern...", sieht die Wirklichkeit anders aus. Im vergangenen Jahr an der östlichen Grenze ein großangelegtes Manöver mit einer entsprechend medienbegleiteten Rückfahrt der beteiligten US-Soldaten durch Mitteleuropa, nun eine Nato-Übung mit 1.500 Soldaten aus vier Nationen in Polen. Die neu gebildete Eingreiftruppe als Speerspitze zeigt immer mehr Präsenz. Das Feindbild aus alten Zeiten ist wieder da und die Gefahr einer Eskalation durch Beinahe-Zusammenstöße und Zwischenfälle nimmt zu. Die USA planen, eine Panzerbrigade mit 5.000 Soldaten im Baltikum zu stationieren. Die baltischen Staaten und Polen fordern eine ständige Präsenz der Nato. Jüngst die aktuelle Stationierung einer US-Raketenabwehr in Rumänien, siehe Bild im Beitrag.

Wo bleiben die Vereinbarungen der Nato-Russland-Akte, die eine Stationierung größerer Nato-Kontigente in Osteuropa untersagen? Montenegro nun als weiteres Mitglied der Nato, auch wenn ersteinmal "nur" mit Gaststatus... Aus der Sicht des Westens hat Russland mit der "Rückholung" der Krim und seiner Unterstützung im Ostukraine-Konflikt Völkerrecht gebrochen. Bei der Krim sind sich selbst Juristen uneins, nach dem Motto "Nicht legal, aber legitim", da die Krim seit Katharina II. zu Russland gehört und in den 50er Jahren in der Sowjetunion aus verwaltungstechnischen Gründen der Ukrainischen SSR formell zugeordnet wurde und der besoffene Jelzin viele Fragen bei der Auflösung der UdSSR offenließ. Art und Weise der "Rückholung" spiegeln den Spagat Putins wieder, ein Spagat zwischen Nationalismus und Patriotismus. Geschuldet den Wort - und Vertragsbrüchen durch den Westen, dem Umgang mit Russland in den Jahren nach 1990. Hier wirkt insbesondere auch das ungebremste weitere globale Streben der USA und die formulierte und praktizierte Reduzierung Russlands zu einer "Regionalmacht": die USA wollen Russland isolieren und als Großmacht zurückdrängen.

Die EU sollte sich aber darüber klar werden, dass es kein Europa und kein friedliches Europa ohne Rußland gibt und sich nicht als Mittel zum Zweck durch die USA missbrauchen lassen. Nicht für wirtschaftliche oder politische Sanktionen und erst recht nicht für militärische Provokationen. Der Westen braucht Rußland, das hat sich im Atomstreit mit dem Iran gezeigt und im Kampf gegen den IS. Wenn jetzt der Nato-Russland-Rat nach zwei Jahren erstmals auf Drängen des deutschen Außenministers zusammentraf, ist das ein Zeichen in die richtige Richtung...

Dass es noch genügend Hardliner und "Andersdenkende" gibt, zeigen auch Interviews, TV-Sendungen und Artikel in den Medien. Lesermeinungen zu solchen Beiträgen anbei, wie zu den Beiträgen in der "Ostsee-Zeitung" vom 02.05. bzw. 20.05.2016, jeweils Seite 4...

Zum Artikel: „Amerika sollte wieder stärker Flagge zeigen":
"Liebe Redaktion, das Interview mit Henning Otte, geführt von Stefan Koch, ist eine Zumutung für die Leser. Auf solche „Gespräche“ mit Hardlinern und ewig Gestrigen kann ich gerne verzichten! Wenn ich die Meinung von Hr. Otte lese, dass die Zurückhaltung Washingtons in den letzten Jahren viele Konflikte eher befördert als verhindert hat oder dass Amerika wieder mehr Flagge zeigen sollte und dass Rüstungsausgaben steigen müssen, dann sind nicht nur Tatsachenverdrehungen, sondern Aufforderungen zur Verschärfung des politischen Klimas! Wieder einen Kalten Krieg bis zum Rande des Abgrunds- wie damals zur Zeiten der Kuba-Krise? Es wäre wünschenswert, wenn zu diesem Thema ebenfalls ein Interview erscheint, dass nicht nur die Ursachen/Gründe der Entwicklung USA/NATO-Russland nach 1990 sachlich und kritisch hinterfragt, sondern auch Alternativen zu einer unnötigen Erhöhung der gegenwärtigen 34 Milliarden € Rüstungsausgaben in der BRD, der Stationierung von US-Militär in Osteuropa, der globalen arroganten und unheilvollen Einmischung der USA in der Welt usw. darlegt." B. Kirchhainer
 
Zum Artikel: "Die Nato breitet sich mit Montenegro weiter nach Osten aus":
"So ein Glück für die Nato, nun kann der Mantel der Bündnistreue noch etwas erweitert werden.
Eigentlich müßten wir, als deutsche Bundesbürger, sehr zufrieden und rücksichtsvoll sein, dass im Zusammenhang mit den Zwei- + Viergesprächen die damalige Sowjetunion den Abzug der eigenen Streitkräfte vollzog!Wäre es zu einem Friedensvertrag gekommen, hätte wohl auch der Abzug (beispielsweise)der USA- Truppen, auf der Tagesordnung gestanden. Wenn Herr G. Erler, der Rußlandexperte der Bundesregierung, im Sinne der Deeskalierung der Nato- Rußlandbeziehungen, meint „Das größte Problem ist im Augenblickdie enorm angestiegene Zahl der russischen Manöver“, dann stellt sich auch anders herum die Frage:WARUM?
Bei einem Polenbesuch bekam ich die Zeitung „RZECZPOSPOLITA“ vom 2./3. Mai d.J.in die Hand. Ein Artikel hatte die Überschrift: „So werden wir die Roten schlagen“.Der Inhalt, die geplanten Nato- Manöver ab 8. Mai in Polen.Einsatzstärke: 31 Tausend Soldaten, fast 3000 Panzer, 105 Flugzeuge und 12 Schiffseinheiten.Die Basierungs- bzw. Handlungsräume, insbesonders der Streitkräfte der USA und Polens zeigte eine Grafik.  Muß man mehr dazu sagen?"  H. Dieter Wittwer (siehe obige Grafik als Bild im Gesamtbeitrag)

Eine Frage, die nach der Wende und der Wiedervereinigung Deutschlands 1990 mit den 2+4 Vertrag zusammenhängt: warum nur Abzug der GSSD aus der DDR und nicht auch der ehemaligen West-Alliierten aus der BRD?? Die Chance und Möglichkeit waren da, das im 2+4 Vertrag zu vereinbaren und damit das wiedervereinigte Deutschland frei von fremden Streitkräften und Atomwaffen zu machen. Aber selbst Jahrzehnte später hat es Frau Merkel hintertrieben, den gemeinsamen Beschluss im Koalitionsvertrage von CDU & FDP über den Abzug der US-Atomwaffen aus der BRD zu realisieren. Und damit die FDP vorgeführt… Merkel & Gauck sollten sich an eine frühere  und ihnen sicherlich bekannte Losung und Forderung „Schwerter zu Pflugscharen!“ erinnern! Es wäre gut, wenn sich die Bürger bei der nächsten Wahl daran erinnern würden…
Hier die Möglichkeit, sich an der Petition zum Abzug der noch in der BRD stationierten US- bzw. UK-Truppen incl. der nuklearen Waffen zu beteiligen. Jede Unterschrift zählt! Das wäre doch ein tolles Signal in Richtung friedlicher Konfliktlösung!!  

Der Link zur Petition:






Montag, 16. Mai 2016

Treffen der Generationen der 13er

Einladung

Zum Treffen der Generationen der Ehemaligen des FRR-13 „Etkar Andrè“
(anlässlich des 60. Jahrestages der Gründung der Nationalen Volksarmee)

am Sonnabend, dem 11. Juni 2016

im Restaurant „Bootshaus“ , Voigtsdorfer Weg, am schönen Wockersee in Parchim


Freitag, 8. April 2016

Aleppo - Gasangriff gegen kurdische YPG-Milizen

RT.com meldet, daß es heute zwischen 11.30 und 12.00 Uhr Ortszeit zu einem Giftgas-Angriff in Syrien gekommen sei. 

Das russische Verteidigungsministerium meldete bereits gestern, daß über 1.000 Al-Nusra Kämpfer, zusammen mit sieben Panzern und 24 Geländewagen, bewaffnet mit schweren Maschinengewehren, sich am nördlichen Stadtrand von Aleppo konzentriert hätten. Die Al-Nusra-Front ist als Terror-Organisation vom derzeitigen Waffenstillstand ausgenommen.

Beim Angriff wären neun Menschen getötet und 29 verletzt wurden. Als Hinweis für einen chemischen Angriff wird "gelber Rauch" und Erstickungssymptome, Würgen und Unwohlsein genannt. Ein vergleichbarer Angriff hätte bereits vor einem Monat stattgefunden, damals wäre "gelber Phosphor" verwendet worden.

Mal sehen, ob und wann die Qualitätspresse berichtet, s.a.:
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com/2012/12/c-waffeneinsatz-in-syrien.html

update
Der größte Giftgasangriff habe "am 21. August 2013 in der Region Ghuta östlich von Damaskus stattgefunden. Damals waren dem Bericht zufolge 1.242 Menschen ums Leben gekommen."
http://de.sputniknews.com/militar/20160314/308414683/chemiewaffen-angriffe-in-syrien.html

Helikopter-Geld und Enteignung

Nun wird die Idee, Zentralbankgeld nicht nur an die Banken, sondern gleich direkt an die Bürger zu verschenken, salonfähig gemacht. Ziel sei es natürlich, die Wirtschaft anzukurbeln und die Inflation anzutreiben. Der EZB-Chef, Mario Draghi, meint aktuell dazu: „Es ist ein sehr interessantes Konzept, das derzeit von akademischen Ökonomen in den verschiedensten Umfeldern diskutiert wird“.

Bisher kam das an die Banken verschenkte Geld in der Realwirtschaft nicht an. Das Geld wurde weiter in Schneeballsystemen gehortet und alles wartet auf den "Knall", der das Euro-System auseinanderfliegen läßt.

Demgegenüber hätte die Maßnahme das Geld direkt an die Bürger zu verschenken, den Vorteil, daß dieses Geld unmittelbar in den Konsum fließen würde und das "Überangebot" von Geld würde die Inflation tatsächlich schlagartig erhöhen. Diese Inflation würde eher kurzfristig wieder ein Gleichgewicht zwischen vorhandener Geldmenge und dem Warenangebot herstellen. Spätestens mittelfristig wäre nichts gewonnen, oder?

Doch, Deine und meine Spareinlagen wären schlagartig entwertet. 

Natürlich nur, wenn diese nicht - wie bei Vermögenden üblich - in materiellen Dingen, wie Grundvermögen etc. angelegt wäre. Das Geld wäre futsch und das "geschenkte" Geld wäre wertmäßig dagegen Peanuts. Eine deutlichere Umverteilung von "Unten" nach "Oben" ist kaum vorstellbar. Im Übrigen, das größte Vermögen, was die "90 %" der Bevölkerung besitzt, sind die Rentenansprüche ... rechne mal über die wahrscheinliche Bezugsdauer nach!

Selbstverständlich ist die ganze Idee nicht neu. Erinnert sich noch jemand an die "geschenkten" 100 DM - Begrüßungsgeld? Diese führten auf direktem Weg zur Einführung der DM und der kompletten Entwertung nicht nur des Volks- sondern auch Privatvermögens.

Naheliegend müssen die Schulden aus der Bankenkrise (seit 2007!) irgenwie, irgendwann und durch irgendwen bezahlt werden. Selbstverständlich nicht von den Verursachern. Bisher bin ich eher von einer schleichenden Enteignung alá "Sparersteuer" ausgegangen, aber der Kreativität an mein Geld zu kommen, sind offenbar keine Grenzen gesetzt.

Montag, 28. März 2016

Ukraine schoß MH-17 ab

"Am 22. Januar [2016] ... fanden im niederländischen Parlament nichtöffentliche Anhörungen zu den Ursachen des Absturzes von MH17 statt. Den niederländischen Abgeordneten wurde vom Leiter der Sonderkommission, welche mit der Überwachung von Geheimdiensten und Verteidigungsministerium beauftragt ist, genannt CRIVD (der Aufsichtsbeamte der Geheimdienste) Harm Brouwer berichtet.

Dieser niederländische Amtsträger erklärte den Abgeordneten, daß in Übereinstimmung mit den Untersuchungen zur Ursache des Absturzes von MH17, das Passagierflugzeug von einem "BUK" Boden-Luft Raketen-System abgeschossen wurde. Zur selben Zeit, als das Flugzeug abgeschossen worden sei, hatte, in Übereinstimmung mit den Untersuchungen, einzig die Partei der Ukraine ein aktives "BUK"-System im Donbass."

Quelle: „Nur die Ukraine konnte MH17 runterholen“, Übersetzung Ralf Hesse, Regnum (Russland) , Voltaire Netzwerk, 27. März 2016, www.voltairenet.org/article190928.html; Links von mir, leichte redaktionelle Änderung.